Mich interessieren Motive, die losgelöst von ihrer Herkunft oder Funktion die Grenze vom Gegenständlichen zum Abstrakten überschreiten. Dinge und Plätze, von denen absehbar ist, dass sie entweder nicht mehr in dieser Form oder möglicherweise überhaupt nicht mehr existieren werden, möchte ich fotografisch erhalten. Dabei sind mir sowohl der dokumentarische, bewahrende Aspekt als auch die künstlerische Darstellung wichtig. Der magische Moment der Fotografie ist der Augenblick, in dem der Fotograf den Auslöser drückt - der Blick für das Motiv, der Ausschnitt, das Licht. Die Aufnahmen sind oft analog entstanden. Digitale Aufnahmen geben nur das wieder, was das Foto-Objektiv auch "gesehen" hat.